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Erlebnispädagogik oder „Nach draußen gehen, damit …“

Sich selbst, die Gruppe, die Umwelt, aber ganz besonders die Pferde intensiv wahrzunehmen, das waren die Ziele der erlebnispädagogischen Arbeit am Michaelihof in Pinggau.
Die Diplomklasse der Familienarbeit / BTF genoss am 14.11. den gemeinsamen Vormittag, an dem das Aussteigen aus dem oft recht stressigen Berufs- und Schulalltag wunderbar gelang! Aus der Selbsterfahrung beim Wanderritt und dem allgemeinen Gruppenerleben konnten viele Erkenntnisse für den Berufsalltag mitgenommen werden:
Uns liegt eine wertschätzende Haltung dem Individuum gegenüber am Herzen! Mit einem tollen Team an der Seite sind wir in der Lage, unsere persönlichen Grenzen zu überwinden! …

„Die Pädagogik soll die Hindernisse nicht beseitigen, sondern nur überwindlich machen.“ (Kurt Hahn)

Pinggau-Outdoortag

Martinimarkt mit Bewohner/innen des Burgenlandhauses

„Am Ende eines jeden Tages ist nur wichtig, dass ein schöner Moment dabei war, der dich lächeln ließ“. Genau dieses Sprichwort beschreibt am besten unseren Besuch zum Martinimarkt am Donnerstag den 15. November 2018.                       Wir, Schülerinnen und Schüler der 2.SOB mit Schwerpunkt Alten – und Behindertenarbeit, starteten mit den Bewohner/innen des Diakoniezentrums Burgenlandhaus unter der Leitung von Frau Dipl. Päd. Helga Hofer zum alljährlichen Martinimarkt. Mittlerweile zählt dies schon zur Tradition der SOB Pinkafeld.
Uns Schülern war besonders wichtig, dass sich die Bewohner/innen wohl und gut aufgehoben fühlten. Während des  Besuches haben die Bewohner/innen aus früheren Zeiten erzählt.
Nach der Martinimarktrunde gönnten wir uns ein Stück Mehlspeise im Kaffeehaus und ließen den Besuch Revue passieren.  
Alle zusammen hatten wir viel Spaß und die Zeit verging wie im Fluge.

Ziele unserer kleinen Exkursion waren:
Biographiearbeit
• Wahrnehmungsförderung
• Kommunikation
• Gedächtnistraining
Den Bewohnern imponierte es vor allem, dass wir ihren Alltag mit ein wenig Abwechslung versehen konnten. Ein Dankeschön gilt dem Diakoniezentrum Burgenlandhaus und der SOB Pinkafeld, unter der Leitung von Herrn Mag. Karl Hirt für das Ermöglichen dieses schönen Vormittages.

Grillfest für und mit den DienstleistungsnutzerInnen der Tageswerkstätte Pöllau

Anlässlich des Schulschlusses und nach erfolgreich bestandenen Prüfungen beschloss die ehemalige 2. Klasse mit dem Ausbildungszweig Familienarbeit, ein gemeinsames Grillfest mit der Tageswerkstätte der Lebenshilfe Pöllau zu feiern. Gefeiert wurde in der Gemeinde Hartl in der Oststeiermark, dem Heimatort des Dienstleistungsnutzers Herrn Klaus Scherr. Geladen waren sämtliche Dienstleistungsnutzer samt BetreuerInnen und Zivildiener des Standortes Pöllau, ebenso wie der Geschäftsführer Herr MMag. Roland Edelhofer, die Dienstleistungsmanagerin Frau Mag. Michaela Schwingesbauer (beide aus der Zentrale in St. Johann) und die Vereinsobfrau der Lebenshilfe Hartberg und Lebenshilfepräsidentin Frau Heidrun Notbauer. Der Besuch der Schulleitung, vertreten durch Herrn Direktor Mag. Karl Hirt, Projektleiterin Frau DSA Michaela aus der Schmitten-Herlicska, Klassenvorstand Frau DGKS Magdalena Kirnbauer, Frau Mag. Romy Allerbauer und Frau Sonja Hutter ehrte die Klasse ganz besonders.

SOB Pinkafeld auf Höhenflug!

Das Klassenzimmer wurde mit dem Waldseilgarten getauscht. Die ersten Klassen der Berufstätigenform Pinkafeld besuchten den Erlebnispark Geier/Sebersdorf. Bestens ausgerüstet mit Klettergurt, Helm und "Kletterübungen am Boden" ging es für einige Stunden hoch hinaus. Die ersten Parcours wurden noch zaghaft in Angriff genommen. Die Freude an der Bewegung, die Gruppendynamik und der "Hormonrausch" führten dann zu immer höheren und schwierigeren Begehungen bzw. Flyings.
Beim gemeinsamen Nachsitzen wurden die Flug-und Klettererfahrungen intensiv besprochen und äußerst positiv bewertet. Dieser Tag stärkte die Klassengemeinschaft und die Studierenden.

Outdoortage

Die 3. Klasse der SOB unternahm im Rahmen des Unterrichtsfaches Behindertenarbeit - „Erlebnispädagogik“ ein 3-tägiges Outdoor-Projekt mit dem Ziel der Selbsterfahrung. Dieses fand in Pinggau am Michaelihof unter der Leitung unserer Lehrerinnen Fr. Michaela aus der Schmitten-Herlicska und Fr. Barbara Peindl statt.
Nachdem wir von der Familie herzlich aufgenommen wurden und unser Zeltlager aufgebaut hatten, machten wir uns gemeinsam mit 10 Pferden auf den Weg in den Wald, um die Natur bewusst auf dem Rücken der Pferde wahrzunehmen und zu genießen. Jeder Einzelne hatte die Möglichkeit, das Pferd zu führen oder sich einfach tragen zu lassen, unabhängig davon, ob jemand Erfahrungen mit Pferden hatte oder nicht.

Wahrnehmung

die Umgebung, andere und sich selbst wahrnehmen

Unsere Umgebung nehmen wir mit unseren Sinnessystemen wahr. Das visuelle System ist verantwortlich für das Sehen. Ist das dafür zuständige Organ, das Auge, beeinträchtigt, dann erleben wir bzw. die uns anvertrauten KlientInnen die Umgebung in anderer Weise.
Spielerisch üben sich die Studierenden der 1aSOBb und der 1bSOBb im Ausbildungsschwerpunkt „Behindertenbegleitung“ bei ihrer Lehrenden Mag. Karin Schmidtbauer im Wahrnehmen ihrer Umgebung als blinde Menschen.

Selbsterfahrung ist ein wesentlicher Bestandteil im praktischen Unterricht. Die Studierenden können ausprobieren wie es sich anfühlt, wenn man nichts sieht. Derartige Erfahrungen hinterlassen prägende Eindrücke, die den Umgang mit dieser KlientInnengruppe wesentlich beeinflussen.

Eine Projektbeschreibung als PDF-Datei finden Sie hier...

Rollstuhlprojekt

Die DiplomandInnen der 3SOBb erkunden im Ausbildungsschwerpunkt „Behindertenbegleitung“ mit ihrer Lehrenden Mag. Karin Schmidtbauer, MSc, die Gegend,  und machen dabei interessante und prägende Erfahrungen.
Nach einer ausführlichen Reflexion können die Studierenden nicht nur für ihren Beruf als Diplom-SozialbetreuerIn mit dem Ausbildungsschwerpunkt Behindertenbegleitung wichtige Erkenntnisse aus dem Projekt gewinnen, sondern auch für sich persönlich als Mensch viel mitnehmen.
In diesem Zusammenhang danken wir ganz besonders dem Haus St. Vinzenz, das den Studierenden für diese besondere Art der Selbsterfahrung, immer in gewohnt bewährter Weise, die Rollstühle zur Verfügung stellt.