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Outdoortage

Die 3. Klasse der SOB unternahm im Rahmen des Unterrichtsfaches Behindertenarbeit - „Erlebnispädagogik“ ein 3-tägiges Outdoor-Projekt mit dem Ziel der Selbsterfahrung. Dieses fand in Pinggau am Michaelihof unter der Leitung unserer Lehrerinnen Fr. Michaela aus der Schmitten-Herlicska und Fr. Barbara Peindl statt.
Nachdem wir von der Familie herzlich aufgenommen wurden und unser Zeltlager aufgebaut hatten, machten wir uns gemeinsam mit 10 Pferden auf den Weg in den Wald, um die Natur bewusst auf dem Rücken der Pferde wahrzunehmen und zu genießen. Jeder Einzelne hatte die Möglichkeit, das Pferd zu führen oder sich einfach tragen zu lassen, unabhängig davon, ob jemand Erfahrungen mit Pferden hatte oder nicht.

Nach 3-stündiger Wanderung durch den Wald suchten wir einen gemütlichen Rastplatz für Pferd und Reiter am Bachufer auf, um uns zu stärken.Als wir nach dem 6-stündgen Ausritt zum Hof zurückkehrten, bereiteten wir unser Abendessen am Lagerfeuer vor. Dort ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Den 2. Tag starteten wir mit einem herzhaft zubereiteten Frühstück am Lagerfeuer. Nach einer Entspannungsübung und einem Trommelworkshop unter der Anleitung von Fr. Peindl teilten wir uns anschließend in 2 Gruppen.

Die „7 Hirten“ erbauten einen Hirtenofen zur Herstellung von selbstgemachtem, rustikalem Vollkornbrot, während die „Waldgeister“ für die „7 Hirten“ eine Überraschung im Wald vorbereiteten.

Nach Einbruch der Dunkelheit überreichten die „Waldgeister“ den „7 Hirten“ ein aus Naturmaterialien gestaltetes Symbol, mit welchem sie zur vorbereiteten Blindline gelangten. Die „Waldgeister“ führten die „Hirten“ behutsam anhand der Blindline durch die Finsternis und überreichten ihnen anschließend jeweils eine Fackel für den weiteren Weg durch den Wald.
Der Weg führte uns zu einem Platz im Wald, der von den „Waldgeistern“ mit verschiedensten Naturmaterialen dekoriert wurde. Unter anderem wurde ein überdimensionales YING YANG gestaltet, wo wir uns zum Abschluss versammelten und die Tage gemeinsam reflektierten.

Unser letzter gemeinsamer Morgen vor der Abreise bestand aus einer einstudierten Trommeleinheit, der Reflexion unserer gesetzten Ziele und einer Feedback-Runde.
Das Outdoor-Projekt war für jeden Einzelnen prägend, verschaffte uns einen Bezug zur Erlebnispädagogik und hatte einen sehr positiven Einfluss auf unsere Klassengemeinschaft.

3 SOB: Vanessa Posch, Kristin Kneisl, Lisa Rodler


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