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Grillfest für und mit den DienstleistungsnutzerInnen der Tageswerkstätte Pöllau

Anlässlich des Schulschlusses und nach erfolgreich bestandenen Prüfungen beschloss die ehemalige 2. Klasse mit dem Ausbildungszweig Familienarbeit, ein gemeinsames Grillfest mit der Tageswerkstätte der Lebenshilfe Pöllau zu feiern. Gefeiert wurde in der Gemeinde Hartl in der Oststeiermark, dem Heimatort des Dienstleistungsnutzers Herrn Klaus Scherr. Geladen waren sämtliche Dienstleistungsnutzer samt BetreuerInnen und Zivildiener des Standortes Pöllau, ebenso wie der Geschäftsführer Herr MMag. Roland Edelhofer, die Dienstleistungsmanagerin Frau Mag. Michaela Schwingesbauer (beide aus der Zentrale in St. Johann) und die Vereinsobfrau der Lebenshilfe Hartberg und Lebenshilfepräsidentin Frau Heidrun Notbauer. Der Besuch der Schulleitung, vertreten durch Herrn Direktor Mag. Karl Hirt, Projektleiterin Frau DSA Michaela aus der Schmitten-Herlicska, Klassenvorstand Frau DGKS Magdalena Kirnbauer, Frau Mag. Romy Allerbauer und Frau Sonja Hutter ehrte die Klasse ganz besonders.

SOB Pinkafeld auf Höhenflug!

Das Klassenzimmer wurde mit dem Waldseilgarten getauscht. Die ersten Klassen der Berufstätigenform Pinkafeld besuchten den Erlebnispark Geier/Sebersdorf. Bestens ausgerüstet mit Klettergurt, Helm und "Kletterübungen am Boden" ging es für einige Stunden hoch hinaus. Die ersten Parcours wurden noch zaghaft in Angriff genommen. Die Freude an der Bewegung, die Gruppendynamik und der "Hormonrausch" führten dann zu immer höheren und schwierigeren Begehungen bzw. Flyings.
Beim gemeinsamen Nachsitzen wurden die Flug-und Klettererfahrungen intensiv besprochen und äußerst positiv bewertet. Dieser Tag stärkte die Klassengemeinschaft und die Studierenden.

Outdoortage

Die 3. Klasse der SOB unternahm im Rahmen des Unterrichtsfaches Behindertenarbeit - „Erlebnispädagogik“ ein 3-tägiges Outdoor-Projekt mit dem Ziel der Selbsterfahrung. Dieses fand in Pinggau am Michaelihof unter der Leitung unserer Lehrerinnen Fr. Michaela aus der Schmitten-Herlicska und Fr. Barbara Peindl statt.
Nachdem wir von der Familie herzlich aufgenommen wurden und unser Zeltlager aufgebaut hatten, machten wir uns gemeinsam mit 10 Pferden auf den Weg in den Wald, um die Natur bewusst auf dem Rücken der Pferde wahrzunehmen und zu genießen. Jeder Einzelne hatte die Möglichkeit, das Pferd zu führen oder sich einfach tragen zu lassen, unabhängig davon, ob jemand Erfahrungen mit Pferden hatte oder nicht.

Wahrnehmung

die Umgebung, andere und sich selbst wahrnehmen

Unsere Umgebung nehmen wir mit unseren Sinnessystemen wahr. Das visuelle System ist verantwortlich für das Sehen. Ist das dafür zuständige Organ, das Auge, beeinträchtigt, dann erleben wir bzw. die uns anvertrauten KlientInnen die Umgebung in anderer Weise.
Spielerisch üben sich die Studierenden der 1aSOBb und der 1bSOBb im Ausbildungsschwerpunkt „Behindertenbegleitung“ bei ihrer Lehrenden Mag. Karin Schmidtbauer im Wahrnehmen ihrer Umgebung als blinde Menschen.

Selbsterfahrung ist ein wesentlicher Bestandteil im praktischen Unterricht. Die Studierenden können ausprobieren wie es sich anfühlt, wenn man nichts sieht. Derartige Erfahrungen hinterlassen prägende Eindrücke, die den Umgang mit dieser KlientInnengruppe wesentlich beeinflussen.

Eine Projektbeschreibung als PDF-Datei finden Sie hier...

Rollstuhlprojekt

Die DiplomandInnen der 3SOBb erkunden im Ausbildungsschwerpunkt „Behindertenbegleitung“ mit ihrer Lehrenden Mag. Karin Schmidtbauer, MSc, die Gegend,  und machen dabei interessante und prägende Erfahrungen.
Nach einer ausführlichen Reflexion können die Studierenden nicht nur für ihren Beruf als Diplom-SozialbetreuerIn mit dem Ausbildungsschwerpunkt Behindertenbegleitung wichtige Erkenntnisse aus dem Projekt gewinnen, sondern auch für sich persönlich als Mensch viel mitnehmen.
In diesem Zusammenhang danken wir ganz besonders dem Haus St. Vinzenz, das den Studierenden für diese besondere Art der Selbsterfahrung, immer in gewohnt bewährter Weise, die Rollstühle zur Verfügung stellt.