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Pilotprojekt „Lehrfamilie“

Das erfolgreiche Pilotprojekt „Lehrfamilie“ an der SOB Pinkafeld findet Fortsetzung!

Foto Muik
Seit September 2015 hatten 17 Studierende der 3. Klasse der SOB Pinkafeld, Zweig Familienarbeit die Möglichkeit, eine neue Form des Praktikums zu absolvieren. Alle Studierenden verbrachten 120 Stunden in „ihrer Lehrfamilie“.  Das Praktikum wurde sehr bedürfnisorientiert durchgeführt, und  so starteten manche PraktikantInnen, besonders in Familien mit Säuglingen, bereits um 7.00 Uhr in der Früh ihren Praktikumstag. In Familien, wo nur Schulkinder zu Hause sind, wurde nicht selten erst um 13.00 Uhr mit dem 8-stündigen Arbeitstag begonnen.

Die Aufgaben waren vielfältig, dem Berufsbild „DiplomsozialbetreuerIn Familienarbeit“ entsprechend: Säuglingspflege, Unterstützung bei den Hausaufgaben, Freizeit- und Kreativangebote, Begleitung zu Therapien, Erörterung pädagogischer Fragen,…  aber auch Kochen und Haushaltstätigkeiten standen am Tagesplan. Bei den 14-tägigen Besuchen wurde besonders Wert auf Beziehungsaufbau und Kontinuität gelegt.
Das Ziel, dass eine Theorie-Praxis-Verbindung stattfindet und die Studierenden selbstständig und reflektiert arbeiten, wurde erreicht! Somit werden im kommenden Jahr ca. 30 Familien des Burgenlandes und der angrenzenden Steiermark in den Genuss von PraktikantInnen der SOB Pinkafeld kommen!
Hier einige Rückmeldungen der Familien und Studierenden:
Als mir zu Ohren kam, dass es die Möglichkeit gibt FamilienhelferInnen, also PraktikantInnen der SOB Pinkafeld als Hilfestellung für Familie und Haushalt in Anspruch nehmen zu können, war ich zunächst skeptisch. Würden wir wirklich jemanden so regelmäßig und so nahe in unsere Familie lassen wollen? Wäre das denn überhaupt eine Unterstützung? Nach dem Infotag entschieden wir uns dafür. Inzwischen bin ich sehr froh darüber und würde es jederzeit wieder tun. Julia ist eine große Unterstützung in unserem oft nicht so einfachen Alltag. Ich genieße es sehr, auch einmal eine Stunde und beide Hände nur für mich zu haben und dabei sicher sein zu können, dass es zu Hause gut läuft.
Was die Kinder dazu sagen? Ungefähr jeden zweiten Tag: „Wann kommt die Julia denn endlich wieder?“ Mutter Fr. M.
Ich wurde in meiner Lehrfamilie sehr herzlich aufgenommen, die Chemie stimmte und die beiden Buben (9 Jahre) vereinnahmten mich sofort. In der Zeit, die ich dort verbrachte, gab es für mich immer wieder Aha – Erlebnisse und neue Erkenntnisse, die ich als sehr bereichernd empfand. Wir hatten viel Spaß und ich musste oft über die Aussagen der Buben lachen, die ihrem Alter entsprechend sehr direkt und unverblümt ausfielen. Praktikantin Fr. S.
Anfängliche Bedenken wurden von Carina schon am 1. Praktikumstag aus dem Weg geräumt. Sie fand durch ihre offene, freundliche Art und ihre pädagogische Ausbildung sogleich den richtigen Draht zu meinen Jungs und ging in weiterer Folge immer professionell auf ihre Bedürfnisse ein. Carina war eine Bereicherung für uns alle und ihre Anwesenheit in unserer Familie wird fehlen.
Familie W.


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