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Erlebnispädagogik als authentische Lernerfahrung

In der Natur etwas erleben und lernen

Systemische Erlebnispädagogik ist die ursprünglichste und naturverbundenste Form der Erlebnispädagogik, die Lernen mit KOPF, HERZ und HAND umfasst. Der Zugang ist lösungsorientiert, im Fokus steht die Gruppe und der Mensch selbst, gearbeitet wird in der Natur. Begleitet werden die Studierenden dabei von einer systemischen Erlebnispädagogin.
Theorie zu vermitteln ist Aufgabe jeder Schule, jedoch sind es die praxisbezogenen Aktivitäten, die den Lernerfolg erst zum Gesamterfolg werden lassen. Wir, eine Gruppe der 3. Klasse der Familienarbeit, starteten am 18.09.2015 in der Unterrichtseinheit Freizeitpädagogik in ein Naturerlebnis der besonderen Art: Die Willersdorferschlucht war das Ziel unserer Gruppe, mit dem Vorhaben einen Hirtenofen zu bauen und uns mit selbstgebackenem Brot in eine andere Zeit zu versetzen.

Ofen2015_1.jpg

Manchen fehlte noch die Vorstellungskraft,  wie ein Ofen aus Stein stehen kann, geschweige denn, wie man darin Brot bäckt. Aber genau darin bestand die Aufgabe dieser Übung. Gemeinsam sollte in einer Gruppe ein Problem erarbeitet und gelöst werden.

Ziel war es, dass wir Studierende von der Übung und den daraus gewonnen Erfahrungen profitieren. Reflexion ist am Ende besonders wichtig, da nicht das Produkt selbst im Vordergrund steht, sondern dass die Gruppe Teamfähigkeit und Zusammenhalt erfährt. Jeder Einzelne lernte daraus und entdeckte seine eigenen Kompetenzen.

Unter dem Motto „ In der ganzen Natur ist kein Lehrplan, lauter Meisterstücke“ (Johann Peter Hebel), hatten wir Studierende einen außergewöhnlich, lehrreichen und teamgeiststärkenden Tag in der Willersdorferschlucht.
Verfasser: Altmann Heike, Guggenbichler Alexandra 3 F  


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